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Regler / Stator / Batterie Problematik - Batterie lädt nicht

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    • Regler / Stator / Batterie Problematik - Batterie lädt nicht

      Hi Leute,

      ich habe ein komisches Problem und finde einfach den Fehler nicht.

      Es fing damit an, dass ich im Stadtverkehr irgendwann bemerkte, dass meine RN09 nach einem missglückten Anlassversuch wohl eine leere Batterie hat - also angeschoben und zu Hause ans Ladegerät geklemmt.
      Dann ging Sie auch erst mal wieder, 100km später, gleiches Problem.

      Mit dem Multimeter gemessen habe ich dann bemerkt, dass die Batterie offenbar nicht mehr richtig lädt -> Was liegt da näher als ein neuer Regler.

      Also einen gebrauchten Regler vom Teilehändler gekauft (mit Gewährleistung - durch den Händler getestet), eingebaut, Ladespannung, brachiale 12,5V. :whistling:

      Ich muss also tiefer in die Thematik einsteigen und habe mir von MTP die Anleitungen zum messen von Regler und Stator gezogen.
      mtp-racing.de/mediafiles/PDF/M…egler%20Testanleitung.pdf
      mtp-racing.de/mediafiles/PDF/M…tator%20Testanleitung.pdf

      Hier meine Ergebnisse:

      Spannungsregler:
      1. Test jeweils 270k Ohm konstant an allen drei Spulen (lt. MTP aber zwischen 400 und 600) - Konstant sind die Werte allerdings alle - bei dem Ersatzregler habe ich ähnliche Werte (ca 275k Ohm)
      2. Test jeweils 7,7k Ohm / 9,3k Ohm / 16,5k Ohm bei meinem "defektgeglaubten" Regler sowie 8,0k Ohm / 7,8k Ohm / 8,5k Ohm bei dem gebrauchten getesteten Regler

      Laut der Anleitung sind also beide Regler defekt - was ich mir nicht vorstellen kann, da sie nahezu identische Werte liefern?

      Stator:
      1. Test 0,6 Ohm auf allen 3 gegeneinander geprüften Statorabgängen nach Wartezeit von ca 30 Sekunden
      2. Test Durchgang gegen Masse - hier habe ich überall einen niedrigohmigen Wert (ca. 0,5Ohm), was lt. der MTP Anleitung bedeuten würde, dass alle 3 Spulen einen Masseschluss haben, das kann ich mir aber ebenfalls nicht vorstellen.

      Ich bin etwas überfragt, kann mir jemand vielleicht einen Tipp geben oder mir sagen was ich falsch mache? :thumbsup:

      Danke für eure Hilfe! :thumbup:

      Gruß
      Ben
    • hi Ben. Also 12,5 ist nicht viel aber das reicht normalerweise locker um die bat zu laden... es sei denn sie ist platt und der Fehler liegt da. Wie alt ist sie und war sie mal tiefentaden?

      Wenn du 12,5 Hast sollte es schonmal nicht an den reglern liegen. Wenn die hin sind kommt das nix.

      Würde dir allerdings auch vorschlagen zur Sicherheit mal den limadeckel plus Rotor ab zu nehmen um zu gucken ob da alles tutti ist. Ich hatte schon mal eine defekte Lima an einer rn04 die durch die entstanden Späne später einen Motorschaden auslößte.
    • Hi zusammen!

      Danke erst mal für eure Antworten.

      Also die 12,5V sind nachdem ich den Motor gestartet habe gemessen an der Batterie, die Ladespannung an den Polen ohne Batterie habe ich noch nicht gemessen (geht das ohne Batterie?)

      An der Batterie habe ich folgenden Wert:
      Ruhestrom (Zündung aus): 13,3V
      Zündung an: 12,9V
      Motor läuft: 12,5V
      Motor läuft mit Abblendlicht: 12,3V

      Ich gehe also davon aus, dass er die Spannung aus der Batterie zieht und diese eben leider nicht lädt.

      Das Bike steht hier leider etwas ungeschickt, da ist mit Basteln nicht viel. Mein Hauptproblem ist eben, dass die Werte wie gemessen sehr gleich aber unterschiedlich zu den Werten der Anleitung sind, deshalb bin ich etwas überfragt.
      Gibts ne Möglichkeit die Batterie auszuschließen (diese ist nagelneu - hat nach Einbau sofort funktioniert, dann aber eben nachdem sie entladen war nicht mehr, weshalb ich eigentlich davon ausgehe sie ist i.O. -> Laden lässt sie sich ganz regulär).

      Gruß
    • rs80 schrieb:

      Hi zusammen!

      Danke erst mal für eure Antworten.

      Also die 12,5V sind nachdem ich den Motor gestartet habe gemessen an der Batterie, die Ladespannung an den Polen ohne Batterie habe ich noch nicht gemessen (geht das ohne Batterie?)

      An der Batterie habe ich folgenden Wert:
      Ruhestrom (Zündung aus): 13,3V
      Zündung an: 12,9V
      Motor läuft: 12,5V
      Motor läuft mit Abblendlicht: 12,3V

      Ich gehe also davon aus, dass er die Spannung aus der Batterie zieht und diese eben leider nicht lädt.

      Das Bike steht hier leider etwas ungeschickt, da ist mit Basteln nicht viel. Mein Hauptproblem ist eben, dass die Werte wie gemessen sehr gleich aber unterschiedlich zu den Werten der Anleitung sind, deshalb bin ich etwas überfragt.
      Gibts ne Möglichkeit die Batterie auszuschließen (diese ist nagelneu - hat nach Einbau sofort funktioniert, dann aber eben nachdem sie entladen war nicht mehr, weshalb ich eigentlich davon ausgehe sie ist i.O. -> Laden lässt sie sich ganz regulär).

      Gruß
      ahhh...die Info ist wichtig. Wenn deine bat wirklich über 13v in Ruhe hat ...was ich relativ viel finde.. dann hast du recht und es liegt an Regler oder wohl eher der Lima.

      Einmal entladen kann die bat ab.

      Tja erstmal kannst du die Verkabelung auf Scheuer bzw. Knickstellen checken. Dann kannst du dir (am einfachsten wohl über die com) einen dritten Regler zum Test ausleihen um dann wahrscheinlich nicht um das Hand anlegen an der Lima drum rum zu kommen.

      Oder wenn du das nicht kannst (für den limarotor brauchste eigentlich auch einen Abzieher) zur Werkstatt bzw. Einen commechaniker aus deiner Nähe kontaktieren.
    • Hi Spike!

      Ich dachte mir schon dass es darauf hinaus läuft, habe jedoch noch Hoffnung gehabt dass man es durch "messen" herausfinden kann ;)

      Bin hier an meinem Zweitwohnsitz, die Werkstatt ist 400km weit weg, fürs Polrad reicht eine M16x1,5er Schraube in ausreichender Länge und etwas Gewalt in Form eines Schlagschraubers richtig? Dann bau ich das Teil mal auseinander und schau mir den Stator genauer an. Oder kommt jemand mit ner RN09 zufällig aus Osnabrück? :)

      Gruß
    • rs80 schrieb:

      Hi Spike!

      Ich dachte mir schon dass es darauf hinaus läuft, habe jedoch noch Hoffnung gehabt dass man es durch "messen" herausfinden kann ;)

      Bin hier an meinem Zweitwohnsitz, die Werkstatt ist 400km weit weg, fürs Polrad reicht eine M16x1,5er Schraube in ausreichender Länge und etwas Gewalt in Form eines Schlagschraubers richtig? Dann bau ich das Teil mal auseinander und schau mir den Stator genauer an. Oder kommt jemand mit ner RN09 zufällig aus Osnabrück? :)

      Gruß
      Da bist du fast richtig...besser wäre es du hättest einen Adapter, Arm etc. Mit dem du den Rotor festhalten kannst- denn erst musst du die mit loctite gesicherte Schraube raus bekommen. Und die muss links rum raus. Wenn du da nicht gegenhälst wird es schwer.

      Später wenn du dann die m16 reindrehst und nicht gegenhälst, drehst du den Motor entgegen der laufrichtung....was auch nicht so pralle ist.

      Also am besten Halter für den Rotor bauen/ leihen und eine Verlängerung an der ratsche / Schlüssel nutzen.
    • rs80 schrieb:

      Hi Leute,

      ich habe ein komisches Problem und finde einfach den Fehler nicht.

      Es fing damit an, dass ich im Stadtverkehr irgendwann bemerkte, dass meine RN09 nach einem missglückten Anlassversuch wohl eine leere Batterie hat - also angeschoben und zu Hause ans Ladegerät geklemmt.
      Dann ging Sie auch erst mal wieder, 100km später, gleiches Problem.

      Mit dem Multimeter gemessen habe ich dann bemerkt, dass die Batterie offenbar nicht mehr richtig lädt -> Was liegt da näher als ein neuer Regler.

      Also einen gebrauchten Regler vom Teilehändler gekauft (mit Gewährleistung - durch den Händler getestet), eingebaut, Ladespannung, brachiale 12,5V. :whistling:

      Ich muss also tiefer in die Thematik einsteigen und habe mir von MTP die Anleitungen zum messen von Regler und Stator gezogen.
      mtp-racing.de/mediafiles/PDF/M…egler%20Testanleitung.pdf
      mtp-racing.de/mediafiles/PDF/M…tator%20Testanleitung.pdf

      Hier meine Ergebnisse:

      Spannungsregler:
      1. Test jeweils 270k Ohm konstant an allen drei Spulen (lt. MTP aber zwischen 400 und 600) - Konstant sind die Werte allerdings alle - bei dem Ersatzregler habe ich ähnliche Werte (ca 275k Ohm)
      2. Test jeweils 7,7k Ohm / 9,3k Ohm / 16,5k Ohm bei meinem "defektgeglaubten" Regler sowie 8,0k Ohm / 7,8k Ohm / 8,5k Ohm bei dem gebrauchten getesteten Regler

      Laut der Anleitung sind also beide Regler defekt - was ich mir nicht vorstellen kann, da sie nahezu identische Werte liefern?

      Stator:
      1. Test 0,6 Ohm auf allen 3 gegeneinander geprüften Statorabgängen nach Wartezeit von ca 30 Sekunden
      2. Test Durchgang gegen Masse - hier habe ich überall einen niedrigohmigen Wert (ca. 0,5Ohm), was lt. der MTP Anleitung bedeuten würde, dass alle 3 Spulen einen Masseschluss haben, das kann ich mir aber ebenfalls nicht vorstellen.

      Ich bin etwas überfragt, kann mir jemand vielleicht einen Tipp geben oder mir sagen was ich falsch mache? :thumbsup:

      Danke für eure Hilfe! :thumbup:

      Gruß
      Ben
      Hey Ben,

      Du hast ein Paar Fehler in deinem Messvorgang gemacht.

      Zuerst einmal, hast du Stator und Regler vertauscht... zumindest in deinem Beitrag.

      Der Stator ist das eigentliche Innenleben der Lichtmaschiene.
      Hier sollst du den Widerstand aller drei Wicklungen messen und die WECHSELSpannung bei einer Drehzahl von rund 3500 U/min messen.
      Um evtl. vorkommenden Funkenschlag durch freiliegende Teile der Wicklung in der Lima auszuschließen, solltest du die Spannungen unter Last messen.
      Sprich: Dich parallel zwischen Stator und Regler reinmessen und nicht wie in der Anleitung den Stecker einfach abziehen. Hierzu eignen sich einfache Krokodilklemmen um den Stecker des Stators auf den Regler zu Brücken.

      Der Regler, der aus dem 3 Phasen Wechselstrom der Lichtmaschiene eine Gleichspannung macht, Sitzt oberhalb des Federbeins am Heckrahmenkasten. Diesen MUSST du ausgebaut/abgesteckt messen sonst brätst du dir das Multimeter.
      Diesen sollst du mit dem Diodentest deines Multimeters messen um zu schauen, ob der Regler die jeweiligen Sperrrichtungen auch umsetzt und in Durchlassrichtung NIEDEROHMIG ist.
      Markiere dir am Reglerausgang + und -. Miss dann einfach mit dem Diodentest die drei Eingänge gegen beide Ausgänge in beide Richtungen.

      Hierbei solltest du bei IN 1-3 jeweils Durchgang auf Out+ haben. Prüfspitze + ROT liegt auf Plus.
      Hierbei solltest du bei IN 1-3 jeweils Durchgang auf Out- haben. Prüfspitze - SCHWARZ liegt auf Masse.
      Bei umgekehrtem Messen KEIN DURCHGANG auch nicht im kOhm Bereich. Sonst ist er wirklich brei.


      RN09 typisch ist sicherlich die Lima / der Stator hin. Die Regler sind ziemlich robust.
      Ich selbst habe seit nunmehr 2 Jahren einen China stator drin. arbeitet einwandfrei und kostet rund 50€. Sprich selbst wenn er früher Verreckt hat er 1/6 der original Lima gekostet.
      JAJAJA ich weis ich bin ein Heizhals/Spaarfuchs. Bin damit bisher aber gut gefahren.

      Achja zur Demontage:
      Die Schraube, welche den Rotor auf der Kurbelwelle fixxiert, ist für den Einmalgebrauch! Also weg damit und die neue genau nach Angabe im WHB montieren.
      Ein Wekrzeug zum halten des Korbes lässt sich aus Flachstah, drei Innensechskant schrauben und passenden Muttern einfach bauen.
      Solltest du aus der Nähe kommen, kannst du dir auch gern das Spezialwerkzeug bei mir abholen.
      einen Abzieher für den Rotor Brauchst du auch noch, sonst bekommst du den nicht von der Welle.

      LG Chris
      Schutzengel?!? Uns sitzt der Teufel im Nacken! :az:
    • Hi Chris, danke für deinen Beitrag!

      Chrishaef schrieb:

      Zuerst einmal, hast du Stator und Regler vertauscht... zumindest in deinem Beitrag.
      Wirklich? Grade noch mal durchgelesen, finde den Fehler nicht - aber ich weiß was Regler und Stator ist, also das ist mir klar :)


      Chrishaef schrieb:

      Hier sollst du den Widerstand aller drei Wicklungen messen und die WECHSELSpannung bei einer Drehzahl von rund 3500 U/min messen.
      Hab ich gemacht, zwei liefern >50V, eine liefert <10V, demnach gehe ich davon aus der ist sicher Brei


      Chrishaef schrieb:

      Hierbei solltest du bei IN 1-3 jeweils Durchgang auf Out+ haben. Prüfspitze + ROT liegt auf Plus.
      Hierbei solltest du bei IN 1-3 jeweils Durchgang auf Out- haben. Prüfspitze - SCHWARZ liegt auf Masse.
      Bei umgekehrtem Messen KEIN DURCHGANG auch nicht im kOhm Bereich. Sonst ist er wirklich brei.
      Das versteh ich nicht, der Regler hat doch lediglich IN 1-3 sowie der abgängige 3-Pol Stecker hat (Plus - unbelegt - Minus)
      Meinst du mit umgekehrtes messen die Prüfspitzen ROT auf - sowie SCHWARZ auf +?
      Die Werte oben sind ja recht identisch, daher gehe ich davon aus, dass beide Regler intakt sind, v.a. durch das Ergebnis beim Statortest


      Chrishaef schrieb:

      Ich selbst habe seit nunmehr 2 Jahren einen China stator drin. arbeitet einwandfrei und kostet rund 50€. Sprich selbst wenn er früher Verreckt hat er 1/6 der original Lima gekostet.
      JAJAJA ich weis ich bin ein Heizhals/Spaarfuchs. Bin damit bisher aber gut gefahren.
      Sehe ich ähnlich, fahre auch nicht wirklich viel, ein Stator ist ja ein recht einfaches Bauteil, da kann man auch Zweitmarktteile kaufen.


      Chrishaef schrieb:

      Achja zur Demontage:
      Die Schraube, welche den Rotor auf der Kurbelwelle fixxiert, ist für den Einmalgebrauch! Also weg damit und die neue genau nach Angabe im WHB montieren.
      Ein Wekrzeug zum halten des Korbes lässt sich aus Flachstah, drei Innensechskant schrauben und passenden Muttern einfach bauen.
      Solltest du aus der Nähe kommen, kannst du dir auch gern das Spezialwerkzeug bei mir abholen.
      einen Abzieher für den Rotor Brauchst du auch noch, sonst bekommst du den nicht von der Welle.
      Das ist grade noch ein Problem, da ich weder einen Schlagschrauber noch das Spezialwerkzeug habe.
      Hast du denn beides? Ich bin aus Osnabrück - wäre sehr dankbar falls mir jemand die Teile zur Verfügung stellen könnte (natürlich gegen Kostenübernahme + kleine Überraschung) :)

      Viele Grüße
    • Chrishaef schrieb:

      Achja zur Demontage:
      Die Schraube, welche den Rotor auf der Kurbelwelle fixxiert, ist für den Einmalgebrauch! Also weg damit und die neue genau nach Angabe im WHB montieren.

      Hierzu noch eine Frage:

      Lt. WHB muss ich Schraube plus Beilagscheibe tauschen:

      Schraube 90105105A600 (Kostenpunkt ca. 10€)
      Scheibe 90201103U700 (Kostenpunkt ca. 12€)

      Woher kriegt man die denn am besten? Im Internet bestellen oder beim örtlichen Dealer?

      Danke!
    • rs80 schrieb:

      Chrishaef schrieb:

      Achja zur Demontage:
      Die Schraube, welche den Rotor auf der Kurbelwelle fixxiert, ist für den Einmalgebrauch! Also weg damit und die neue genau nach Angabe im WHB montieren.
      Hierzu noch eine Frage:

      Lt. WHB muss ich Schraube plus Beilagscheibe tauschen:

      Schraube 90105105A600 (Kostenpunkt ca. 10€)
      Scheibe 90201103U700 (Kostenpunkt ca. 12€)

      Woher kriegt man die denn am besten? Im Internet bestellen oder beim örtlichen Dealer?

      Danke!
      Hier Kannst du die Teile Bestellen. Ansonsten beim Händler.
      Vergiss nicht, dass du einen Abzieher dafür brauchst. Die original Yamaha Abzieherschraube bekommst du auch dort. TeileNr steht im WHB bei der Montageanleitung.
      Nicht wundern, das Abziehen erfordert etwas Kraft. Die Kurbelwelle ist Kegelförmig gedreht.
      Ich habe es zuletzt ohne Schlagschrauber mit 1/2 Zoll Nuss und >1m Verlängerung gemacht. :ao:
      Geht mit nem Schlagschrauber sicherlich deutlich leichter von der Hand.... Hatte nur keinen zur Hand :ay:
      Vorsicht! Den Rotor nicht mit dem Brenner heiß machen oder solche Späßchen sonst lösen sich im schlimmsten Fall die Magnete aus dem Rotor
      und der ist hin bzw. zerscheppert dir das ganze Triebwerk wenn diese im Betrieb rausflattern.

      Zwecks Werkzeug:
      Der Rotor hat rundherum Löcher von irgendwas um die <10mm. (musst du mal messen)
      Da passen prima die Köpfe von Innensechskantschrauben rein.
      also Flachstahl oder irgendwelches anderes, stabiles, langes aus der Metallschrottecke kramen.
      Lochabstand messen und die Schrauben in den Flachstahl drehen/Bohren.
      Unterlegscheiben zum ausdistanzieren drunter dann gehts leichter.
      Ist nun die Länge gut gewählt, hängt das selbstbau Werkzeug beim drehen mit dem Rotor an der Fußraste fest.
      Lappen drum, Schlagschrauber drauf und die Abzieherschraube in den Rotor feuern.
      VORSICHT: Der Rotor hat nur 3-4 Gewindegänge. Versaust du das Gewinde, wirds lustig. Demnach ist die Abzieherschraube schon fast ein Einwegartikel.
      Zumindest hat meine massive Spuren in den Gewindegängen.

      rs80 schrieb:

      Chrishaef schrieb:

      Hier sollst du den Widerstand aller drei Wicklungen messen und die WECHSELSpannung bei einer Drehzahl von rund 3500 U/min messen.
      Hab ich gemacht, zwei liefern >50V, eine liefert <10V, demnach gehe ich davon aus der ist sicher Brei
      Dann ist sicherlich der Stator durch. Raus damit und je nach belieben China Stator, neuen Stator oder den alten frisch gewickelt rein.

      Bin dienstlich und privat momentan auf vollgas :dead: . Hab nich mal zeit mein eigenes Bike sommerfertig zu machen.
      Kann dir maximal anbieten, dir mein eigenbau Werkzeug zu schicken. Porto und Rückversand gehen auf dich.
      Ein Nachbau wäre aber wohl günstiger und zwei Löcher in einen Streifen Stahl bohren und da zwei schrauben reindrehen kannst du hoffentlich selbst :ao:
      Das würde genauso gut funktionieren wie mein Nachbau vom original Werkzeug.
      Schutzengel?!? Uns sitzt der Teufel im Nacken! :az: