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R1-Community Treffen 28.06.2018 - Waldbrunn am Neckar

R1 Schwer verkäuflich,obwohl Top Gerät !!!

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    • SpoRadiC_R1 schrieb:

      Lotsche schrieb:

      Wohl nur wenn man so doof is und das behauptet bzw angibt... Aber man sagt ja bei privat immer, kein Rückgaberecht etc
      ist egal, ist es eine arglistige täuschung/versteckter mangel, hast du gewährleistung, gab vor kurzem erst deswegen einen gerichtsentscheid
      Ja, aber auch nur wenn man etwas gravierendes verschwiegen hat. Bei nun sehr alten Fahrzeugen, die sonst immer Top gelaufen sind, können nun auch immer Mängel entstehen. Dies sollte man auch wissen, wenn man beispielsweise sich für ein älteres Motorrad entscheidet.
      Wenn ein Fahrzeug 4 Vorbesitzer hatte, weis man nicht was dort alles gewesen ist. Hatte der Erstbesitzer einen Unfall, hatte der Zweite was dran oder sogar der dritte Vorbesitzer.
      Manchmal steckt man als letzter Eigentümer auch nicht drin.

      Als ich die FZR verkauft habe, war mein einziger Kenntnisstand dass sie einen Umfaller hatte, jedoch keinen Unfall. So wurde es auch vertraglich festgehalten.
      Was der Erste Eigentümer mit dem Motorrad alles angestellt hat, weiß ich nicht und der danach auch nicht.

      Manche geben auch nicht alles wahrheitsgemäß weiter. Somit ist der letzte Eigentümer oft der gearschte.

      Natürlich gibt es auch die Interessenten, die erwarten für 800,-€ ein Top Fahrzeug bekommen, fast wie Neu und am besten alle Verschleißteile neu, TÜV sowieso, neue Reifen und was weiß ich noch alles.
      Und am besten das Motorrad noch vor die Haustüre bringen.

      Dann gibt es auch Käufer, die ganz hinterfotzig sind. Kaufen was, nehmen es mit nach Hause, es geht was kaputt und kontaktieren den Verkäufer, er habe ihm ein defektes Teil verkauft.
    • Grundsätzlich gilt überall ..

      man muss nicht alles sagen, darf aber nicht lügen

      wenn ich eine Falschaussage mache, dann ist dies Täuschung
      wenn ich aber erst gar nicht gefragt werde zu einem Fall .. dann nicht, dann ist der käufer selbst dran schuld.


      wenn ich was defektes in Ebay oder co. verkaufen will .. und nicht dazu schreibe, dass dies defekt ist, dann ist das was anderes als wenn ich schreibe "funktionsfähig"
      ob das ding funktioniert, sollte der Käufer im Vorfeld abklären, da ich ohne Aussage keinen täuschen kann
      Lotsche / Mario


      08.05.18 - Rijeka - s.t.e.i.l.
      30.07.18 - Most - Motorraid
      18.09.18 - HHR 300 Meilen - Speer | R1-Community TEAM 1


    • Klar gibt es Verkäufer, die absichtlich einen defekt verschweigen weil sie sonst ihre Sachen nicht los kriegen. Ist in meinen Augen nicht ok, wie du sagst "arglistige Täuschung". Kommt dies bei einem gerichtlichen Verfahren ans Tageslicht, hat der Verkäufer gleich mehrere Probleme.

      Man ist oft in beiden Situationen, die eines Verkäufers und die eines Käufers und kennt daher diverse Vorkommnisse.

      Am schlimmsten sind die Zeitgenossen, die was kaufen, vorher begutachtet und für gut befunden haben und Zuhause urplötzlich die gekaufte Klamotte umtauschen wollen.
      Da kommen die abenteuerlichsten Ausreden !!

      Beispiel: Hatte eine goldene Halskette verkauft, die ich 2 mal getragen habe, somit in einem wirklich sehr guten Zustand. Die Frau (aus dem gleichen Ort) kam, guckte sich die Kette intensiv an (was als Käuferin ihr gutes Recht ist), sagte dass die Kette ja schön ist und guter Erhaltungszustand.
      Somit gekauft.

      Nach 3 Stunden schickte sie mir eine Nachricht, ob ich den Kassenzettel noch hätte. "Angeblich" sei ganz urplötzlich die Kette kaputt und sie bräuchte den Kassenzettel um die Kette reparieren zu lassen.

      Jaja, von wegen reaprieren....die Tusse wollte die Kette bestimmt reklamieren, damit sie das Geld raus bekommt.
    • Naja wenn ich schon aufgefordert werde muss ich auch mal was dazu sagen:

      Der Händler weiß schon was er tut, er ruft einen Preis auf der nicht so hoch ist das er bei den Verkaufsportalen erst auf Seite 50 auftaucht, lässt sich aber Luft für ein paar Rabatte.

      Bedeutet er orientiert sich an den Marktpreisen und die sind heute so transparent wie nie dank Internet und Co.

      Solange sich Leute finden die die Preise bezahlen kann man dem Verkäufer sicher keinen Vorwurf machen und die Käufer sind auch froh.

      Alles gut. Einzig der Versuch die Preise über Internetforen oder bei FB künstlich hoch zu treiben erachte ich für billig und eigentlich auch leicht zu durchschauen.

      Die Klassiker: Biete Bike xyx mit 40k km für 80% vom Listenneupreis an, und danach schreiben seine ganzen Freunde drunter "Super Preis habe leider gerade erst eine fürs doppelte gekauft". Und jeder der sich draut nachzufragen ob der Preis nicht etwas zu hoch ist wird nieder gemacht.....

      Hier hat sich nun wieder jemand gefunden dem das Bike anscheinend 3 k€ mehr wert war ich es jetzt sehen würde, aber solange wie er damit glücklich ist....gehen ja auch Leute in den Puff, was ich auch nicht verstehen kann ;)

      Ich habe vor drei Wochen z.B. eine 2011er YZ 450 F als Supermoto gekauft. Alles gemacht was geht. 120 Stunden, vor 6 Stunden Motor bis zum Kurbelwellenersatz runter revidiert, Alle Verschleißteile mehr als offensichtlich nagelneu, nur die Bremszange brauchte noch ne Revision.
      Infos über Fahrwerksservice, frisches Dynojet-Leistungsdiagram etc. alles da. Stand beim Händler.
      Gekauft habe ich sie dann für ein Drittel des Neupreises, zieht man die Kosten für nur die Motorrevision ab liegt man unter einem Fünftel des Neupreises.
      Hat jetzt auch schon ein volles Wochenende Einsatz Hinter sich, versteckter Mangel also auch ausgeschlossen.
      Warum? Weil hier einfach die Nachfrage zu klein war, dem Händler stand der Bock seit Monaten im Weg rum, da fallen Wunschpreise dann irgendwann auch ins Bodenlose runter.