GB Racingdeckel

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • GB Racingdeckel

      Servus, ich meld mich auch mal wieder zu Wort! :k_3:

      Gleich mal mit ner Frage: Hab mir für meine RN22 GB Racingdeckel gekauft, weil ich im Mai das erste Mal auf die Rennstrecke fahre. Die deckel sind ja zum Verschrauben und ich wollt mal wissen ob ich alle 3 Deckel einfach Tauschen kann (Motor, Kupplung, Lima) oder ob ich erst das Öl ablassen muss. Dichtungen mach ich auch neue rein, um auf Nummer sicher zu gehen. Beim ersten Mal Renne werd ich noch nich ans Limit gehen, aber soll ich Bremsflüssigkeit auch tauschen? Oder reicht da die Normale, hab da nich dran gedacht und vor knapp 2 Wochen beim Kundendienst neue bekommen, aber da gibts ja extra ne Racing-Bremsflüssigkeit die nicht so schnell zum Kochen anfängt oder?

      Danke und Gruß
      Jaycobo ;)
    • Ich spring mal für Rudi ein:
      Ich habe in den fast 10 Jahren als Instruktor mehrfach die Erfahrung gemacht, daß Schüler, die am Morgen noch zaghaft am Gas gedreht haben, am Nachmittag wahre Berserker wurden. Warum?
      Ganz einfach: Das erstmalige Fahren auf der Rennstrecke macht schneller schnell als es das Fahrkönnen erlaubt. Die Folge sind unkontrollierte Fahrmanöver und Gas anlegen an Stellen, auf die kein sozial gefestigter Aufzünder kommt.
      Dieses "falsche" Gasgeben ist der Grund für die üblen Abflüge mancher Anfänger.
      Wie kommt es dazu?
      Ein Anfänger stellt - nach dem Überwinden seiner Angst - fest, daß Schräglagen wie von selbst gehen.
      Desweiteren findet er heraus, daß sein Reifen weit mehr verträgt, als er je dachte (kein Wunder).
      Nun kommt die Krux: Der Einsteiger kennt die Grenze nicht - im Gegenteil - durch seine Euphorie kennt er gar keine Grenzen mehr.
      Nun macht er einen weiteren Kapitalfehler: Er gibt aus voller Schräglage heraus Gas wie der Teufel.
      Jetzt wirds langsam Ernst für den armen Strassenreifen.
      Der Strassenreifen wird vom Einsteiger direkt auf der Kante mit Drehmoment überflutet.
      Die ersten Runden in der Früh gingen prima, da hier noch zögerlich Gas gegeben wurde.
      Zu Mittag wirds wärmer und das Selbstvertrauen steigt.
      Nachmittags stellt sich o.g. Effekt ein.
      Nun beginnt der Einsteiger seinen Reifen zu quälen.
      Immer Gas auf der Kante. Der Strassenreifen kann das vielleicht drei bis vier Runden - dann wird er an dieser Stelle, just in dem Moment, als der Azubi voll abrückt, flüssig! Was nun kommt, beschreibt der Einsteiger wie folgt: "Ich hab genau das Gleiche wie immer gemacht, auf einmal bin ich abgeflogen."
      Rischdisch...
      Eben weil er immer den gleichen Fehler gemacht hat, ist er abgeflogen.

      Warum also nicht Strassenreifen, sondern renntaugliche Pellen?
      Weil die Rennreifen solche Aktionen deutlich besser wegstecken, als Strassenreifen.
      Wenn man ehrlich ist - warm kriegt man jeden Reifen.

      Noch ein Wort zu der Behauptung, manch Halb- oder Vollprofi holt viel bessere Zeiten und längere Haltbarkeit aus einen Strassenreifen auf der Rennstrecke raus:
      Das ist richtig, denn er fährt ja auch richtig.
      Er belastet den Reifen richtig, er kann die Reaktionen des Reifens abschätzen und beurteilen und entsprechend sein Tempo anpassen. Von außen siehts immer noch sackschnell aus.

      Genau dieses Abschätzen und Beurteilen kann der Einsteiger nicht.
      Durch die Menge an Serotonin und Adrenalin in seinem Blut kann er nur noch Gas geben, egal wie.
      Eine Art Rausch.
      Genau das ist die Gefahr.
      Genau deswegen sollte der Einsteiger sich ein bißchen Sicherheit kaufen.
      Rennreifen!
    • Wenn man den Bock in die Ecke werfen will kann man auch Straßenzugelassene fast Rennreifen benutzen. Also z.. Racetec RR K3.
      Man auch auch straßenzugelassene Rennreifen benutzen Racetec RR K1/2.(Die haben die Zulassung wahrscheinlich nur für die Einstellfahrt)
      Die macht man zwar in 10 km Autobahn wahrscheinlich kaputt, ne sicher kaputt aber die Chance das der Bock überlebt ist deutlich höher.
      Der Text vom R1der trifft es perfekt, hab selber noch genug kaltverformtes Material zuhause, bis ich es gelernt habe.
    • @R1Driver80: Klar sind richtige slicks wohl das beste. Es gibt doch solche slicks mit Profil. Ich kann mir nicht vorstellen das die soooo viel schlechter sind (bei selber Mischung). Und wenn du nur einen Tag auf Renne fährst hast du danach noch etwas davon. Hauptsache es ist kein Pipo! Grundsätzlich gilt die Instrukror-erkenntnis s.o.
      ABS, UBS, Lift-control, Launch-control, Traction-control, Slide-control, Self-control :D :readgay:
    • Es fährt aber nicht jeder gleich ne 1:30 in OSL, mann muss nicht immer mit dem besten Material anfangen, man kann es auch langsamer angehen lassen,

      es sollte jetzt nicht direkt nen PiPo sein für die Renne,es hat auch nicht jeder ein 20000,.- Euro Budget.

      In erster Linie soll es Spaß machen und muss nicht direkt den Bankrott bedeuten nur weil man mal Renne fahren will.
      27.-30.06.2019 R1 Community Treffen ✔️

      05.-07.08.2019 R1 Community Rennevent Most ✔️







      Die Linke zum Gruß :peace: